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Was
ist THURAYA? |
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THURAYA
ist ein Satelliten-Telefonnetz, welches in Mitteleuropa, Nordafrika
sowie im Nahen und Mittleren Osten unter Verwendung preisgünstiger
Handies Verbindungen via "Thuraya" Satellit oder über terrestrische
GSM-Basisstationen Verbindungen ins Festnetz oder auf andere Handies ermöglicht.
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Dazu benötigt
man keinen Koffer, sondern lediglich ein rund 230 Gramm leichtes Thuraya-Handy
(portable phone). Eine Thuraya-Grundausrüstung kostet ab ca. CHF 1'400.-
(ca. EURO 980.-) inkl. Akku und Ladegerät (exkl. MWSt).
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Wo und
wie funktioniert THURAYA? |
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Thuraya basiert
derzeit auf einem einzelnen geostationären Hochleistungssatelliten
auf der Position 44° Ost, welcher in 36'000km Höhe über
dem Aequator steht (etwa über dem Sudan). Ein zweiter Satellit
soll im Januar 2003 gestartet werden.
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Bedingt durch
diese 1-Satelliten-Technik ist es unbedingt erforderlich, eine freie
Sicht zum Thuraya-Satelliten zu haben. Deshalb ist in tiefen Tälern
bzw. in bebauten Gebieten ohne freie Sicht nach Süden (bzw. in
Richtung des Satelliten) die Versorgung nicht gewährleistet.
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Der Satellit "Thuraya-1"
sendet bzw. empfängt über 250-300 verschiedene, digital fokussierbare
Richtantennen (Spots).
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Gegen den Rand
eines solchen Spots nimmt die Versorgung allmählich ab (z.B. Westafrika,
Nordeuropa usw.)
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Offiziell sind
derzeit 99 Länder über Thuraya zu erreichen. Eine Liste
der Länder finden Sie unter: "http://www.thuraya.com/tech/coveragearea_industry.htm"
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Weshalb
arbeitet Thuraya nur regional? |
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Da Thuraya derzeit
auf nur einem einzigen, geostationären Satelliten basiert,
kann immer nur ein kleiner Ausschnitt der Erdoberfläche bedient werden.
Das Versorgungsprinzip entspricht demjenigen eines TV-Satelliten (z.B.
Astra).
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Die einzige,
weltweit funktionierende Alternative ist das Iridium- Satellitennetz
mit 77 umlaufenden Satelliten: "http://iridium.pulsar.ch"
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Wer steckt
hinter THURAYA? |
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Thuraya wurde
1997 in den Vereinigten Arabischen Emiraten von einem Konsortium
aus führenden Fernmeldeunternehmen und internationalen Investoren
gegründet. Aktionäre sind 18 nationale Telekommunikationsgesellschaften
(Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, Qatar, Dubai, Bahrain, Oman,
Saudi Arabien, Kuwait, Libyen, Ägypten, Marokko, Sudan, Yemen, Tunesien).
Weitere Investoren sind insbesondere die Boeing Satellite Systems (USA),
Deutsche Telepost Consulting GmbH und Investitionsgesellschaften aus den
Emiraten.
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Der Auftrag zur
Lieferung des schlüsselfertigen Thuraya- Systems wurde an die US-Firma
Boeing Satellite Systems (vormals Hughes) erteilt.
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Am 21. Oktober
2000 wurde mit "Thuraya-1" der schwerste, jemals ins Orbit geschossene,
zivile Satellit erfolgreich in eine Erdumlaufbahn gebracht.
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Die Hauptbodenstation
von Thuraya befindet sich in Sarjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
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Die Zielgruppe
von THURAYA: |
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Industrieunternehmen
mit regionaler Tätigkeit im Nahen und Mittleren Osten.
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Expeditionen
innerhalb der versorgten Gebiete (z.B. in den Wüstenregionen)
als Verbindung zur Aussenwelt.
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Hochseeschiffe
im Raum Mittelmeer, Schwarzes Meer, Rotes Meer, Golf von Arabien (als
günstige Alternative/Ergänzung zu INMARSAT)
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Journalisten,
Presseagenturen und Nachrichtenredaktionen für aktuelle
Situationsberichte.
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Reiseveranstalter
(Abenteuerreisen,
Safaris usw.) zur Sicherheit Ihrer Kunden - speziell in Risikogebieten.
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Die Vorteile
von THURAYA auf einen Blick: |
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Unabhängigkeit
von
terrestrischen GSM-Netzen.
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Gleiches Gerät
für "normales" GSM und für Thuraya (mit "Roaming" zu den lokalen
Netzen.
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Aeusserst preisgünstige
Portabel Phones (Handies), die nur geringfügig grössersind
als übliche GSM-Geräte.
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Datenübertragung
im GSM-Standard
mit 9'600 Baud.
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SMS-Versand
und
SMS-Empfang möglich.
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Grosse Gesprächskapazität
(ca.
13'000 gleichzeitige Gespräche).
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HighPower-Rufsignal
bei
einem eingehenden Anruf erreicht auch Handies innerhalb von Gebäuden
(für die Entgegennahme des Anrufs muss man sich ins Freie begeben).
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Beide Thuraya
Handgeräte verfügen über einen eingebauten GPS-Empfänger
(12 Kanäle) mit Trackingfunktion. Der Standort kann direkt als SMS
über's Telefon weitergemeldet werden.
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Die Nachteile
von THURAYA: |
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Nur ein einzelner,
geostationärer Satellit - bei Ausfall steht ein Reservesatellit
auf der Erde zur Verfügung, der zuerst ins All geschossen werden müsste.
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Versorgung
nur im erschlossenen Gebiet mit abnehmender Leistungsdichte in den
Randzonen.
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Freie Sicht
zum einzigen Satelliten, der über dem Aequator steht, ist zwingend
nötig. Abschattungen durch Berge, Bäume, Häuser usw.
in Richtung des Satelliten verunmöglichen eine Verbindung.
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Versorgung
innerhalb von Gebäuden und Fahrzeugen nur mit Aussenantenne bzw. über
terrestrisches GSM-Roaming möglich - bzw. nur in Ausnahmefällen,
wenn ein Satellit "durch's Fenster schaut". Zu diesem Zweck sind Aussenantennen
von uns lieferbar.
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Bedingt geeignet
für die Uebertragung grosser digitaler Datenmengen (Bild-Dateien,
formatierter Text usw.), da die Datenrate derzeit nur 9'600 Baud beträgt.
Für
die Uebertragung grosser digitaler Datenmengen bietet Ihnen Pulsar-Electronic
geeignete INMARSAT-Lösungen an.
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